Selbständige Handwerker des gleichen Handwerks oder solcher Handwerke, die sich fachlich oder wirtschaftlich nahe stehen, haben zur Förderung ihrer gemeinsamen gewerblichen Interessen eine Handwerksinnung gebildet. Die Innung ist damit die regionale Arbeitgeber-Vereinigung der Handwerksunternehmen, die nicht nur wichtige Lobby-Arbeit in Politik und Wirtschaft für die mittelständischen Handwerksbetriebe übernimmt, die Mitglied einer Innung sind, sondern auch wertvolle Hilfe leistet und als Ansprechpartner bei Betriebsführungs- und Personalfragen für die Mitgliedsunternehmen zur Verfügung steht.

Weitere wichtige Aufgaben der Handwerksinnungen sind die Pflege des Gemeingeistes und der Berufsehre sowie - entsprechend den Vorschriften der Handwerkskammer - die Regelung und Überwachung der Lehrlingsausbildung sowie die Förderung der beruflichen Ausbildung der Lehrlinge durch überbetriebliche Unterweisungseinrichtungen und die Abnahme von Zwischen-, Gesellen-, Abschluss- und Umschulungsprüfungen.

Getragen wird die Arbeit der Innungen durch Handwerksmeisterinnen und –meister im Ehrenamt, wirkungsvoll und tatkräftig unterstützt von den Geschäftsstellen der Kreishandwerkerschaft. Unter dem Dach der Kreishandwerkerschaft Brandenburg Havel/Belzig.

Drechslerinnung Land Brandenburg

Drechsler

Obermeister: Steffen Huber

 stellv. Obermeister: Hannes Barthel

 Kassenwart: Gundmar Richter
Schriftführer: Thomas Wetzel
Lehrlingswart: Michael Haase
Ehrenobermeister: Joachim Schünemann

Homepage: www.drechsler-innung.de

 

"Innung? Wozu das denn...!" - höre ich Sie als Drechslerkollegen fragen.

In Zeiten wirtschaftlicher Spannung, schwankender Auftragslage und erheblichen Preissteigerungen in allen möglichen Bereichen eine berechtigte Frage - ist doch damit auch ein finanzieller Beitrag verbunden. Und doch kann sie nicht damit beantwortet werden, dass durch eine Innungsmitgliedschaft eines der Probleme kleiner oder gelöst wird.

 

Der Drechsler ist ein Handwerker oder Industriearbeiter, der den Beruf des Drechslers handwerklich erlernt hat. Er verarbeitet vorrangig Holz, aber auch Horn, Elfenbein, Bernstein, Alabaster, Serpentin, Plexiglas und andere Kunststoffe. Die korrekte Berufsbezeichnung ist Drechsler (Elfenbeinschnitzer) und Holzspielzeugmacher. Die Tätigkeit wird im Drechslerhandwerk Drehen genannt. Die wichtigste Maschine ist die Drehbank und die wichtigsten Handwerkzeuge die Dreheisen. Der Drechsler stellt gedrehte Einzelelemente (zB. Treppenstäbe, Schalen, Dosen...) sowie komplexe Artikel her (so beispielsweise Treppengeländer, Tische, Schemel, Garderobenständer...), die sich aus vielen Einzelteilen zusammensetzen können. Er nutzt dabei einfachste Technik und Handwerkzeuge bis hin zu computergesteuerten Vollautomaten. Im Beruf des Drechslers gibt es verschiedene seltene Fachrichtungen, wie zum Beispiel:

  • Reifendreher
  • Bernsteindrechsler
  • Horndrechsler
  • Elfenbeindrechsler

Im Normalfall wird jedoch Holz verarbeitet.

Die heutigen Betriebe weisen äußerst unterschiedliche Produktionsspektren auf und reichen vom Einmann-Betrieb, in dem nur mit der Hand gedreht wird bis zur industriellen Drechslerei, in der ausschließlich vollautomatisch produziert wird.

In Deutschland ist der Drechslerberuf ein Ausbildungsberuf im Handwerk mit einer dreijährigen Ausbildung. Eine Weiterbildung zum Drechslermeister (Meisterpflicht) ist möglich, aber seit der Novellierung der Deutschen Handwerksordnung nicht mehr zwingend erforderlich. Die auf den Drechslerberuf spezialisierten Berufsschulen befinden sich in Bad Kissingen, in Seiffen/Erzgeb. und Michelstadt. Das Drechslerhandwerk wurde im Zuge der Reform von 2003 in die Anlage B1 der Handwerksordnung verlegt und ist seitdem ein zulassungsfreies Handwerk.

Viele Drechslereien sind in Innungen organisiert. Diese kann es je nach Anzahl der Betriebe für eine Stadt, für eine Region oder auch für ein Bundesland geben. Bundesweit sind Drechslereien im Verband des Deutschen Drechsler- und Holzspielzeugmacherhandwerks e.V. organisiert.

Hier finden Sie den Aufnahmeantrag in die Drechslerinnung Land Brandenburg

 

 

 

Dem Drechslerberuf zugeordnet werden der Holzspielzeugmacher, sowie der Elfenbeinschnitzer.



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Innung des Dachdeckerhandwerks Brandenburg a.d.H./Belzig

Obermeisterin:
Susann Mai, Krakauer Landstr. 85, 14776 Brandenburg a.d.H.

Stellv. Obermeister:
Bernd Lutsch, Großstr. 64, 14823 Niemegk
Dachdecker
Wetere Vorstandsmitglieder:

Manfred Senst, Dahlen Nr. 3, 14793 Gräben
Alexander Lüderitz, Harlunger Str. 13, 14770 Brandenburg a.d.H. (Lehrlingswart)
Jan-Pierre Agthen, Götzer Straße 10 c, 14550 Groß Kreutz/Havel OT Deetz

 

Hier finden Sie den Aufnahmeantrag in die Innung des Dachdeckerhandwerks Brandenburg a.d.H./Belzig

                                     

                                   

 

 

Ein Dachdecker sorgt mit seiner Arbeit für wind- und wetterfeste Gebäude. Neben dem Dachdecken umfasst das Aufgabengebiet des Dachdeckers den gesamten Bereich der Dach-, Wand- und Abdichtungstechnik. Ebenso gehört der Einbau von Dachflächenfenstern und Solaranlagen zu seinem Tätigkeitsfeld. Dachdecker arbeiten insbesondere bei Metallarbeiten mit Dachklempnern und Dachspenglern zusammen.

Durch regionalen Einsatz unterschiedlicher Materialien können sich Dachdecker spezialisieren. Dazu gehört in Norddeutschland das Reet und in Mittelgebirgen der Schiefer.



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