Selbständige Handwerker des gleichen Handwerks oder solcher Handwerke, die sich fachlich oder wirtschaftlich nahe stehen, haben zur Förderung ihrer gemeinsamen gewerblichen Interessen eine Handwerksinnung gebildet. Die Innung ist damit die regionale Arbeitgeber-Vereinigung der Handwerksunternehmen, die nicht nur wichtige Lobby-Arbeit in Politik und Wirtschaft für die mittelständischen Handwerksbetriebe übernimmt, die Mitglied einer Innung sind, sondern auch wertvolle Hilfe leistet und als Ansprechpartner bei Betriebsführungs- und Personalfragen für die Mitgliedsunternehmen zur Verfügung steht.
Weitere wichtige Aufgaben der Handwerksinnungen sind die Pflege des Gemeingeistes und der Berufsehre sowie - entsprechend den Vorschriften der Handwerkskammer - die Regelung und Überwachung der Lehrlingsausbildung sowie die Förderung der beruflichen Ausbildung der Lehrlinge durch überbetriebliche Unterweisungseinrichtungen und die Abnahme von Zwischen-, Gesellen-, Abschluss- und Umschulungsprüfungen.
Getragen wird die Arbeit der Innungen durch Handwerksmeisterinnen und –meister im Ehrenamt, wirkungsvoll und tatkräftig unterstützt von den Geschäftsstellen der Kreishandwerkerschaft. Unter dem Dach der Kreishandwerkerschaft Brandenburg Havel/Belzig.
Tischler- und Stellmacherinnung Brandenburg a.d.H./Belzig
Obermeister: Tischlermeister Dirk Spatzier, Hermann-Boßdorf-Straße 36-37, 14827 Wiesenburg/Mark
Stellvertretenden Obermeister: Tischlermeister Bernd Tietz, Karl-Friedrich-Str. 5 a, 14822 Brück
Weitere Vorstandsmitglieder:
Ralf Münder, Lübnitzer Straße 5, 14806 Bad Belzig
Raik Schlusche, Domkietz 6-7, 14776 Brandenburg a.d.H.
Jörg Kuring, Hauptstr. 22, 14806 Planetal OT Dahnsdorf
Steffen Flechow (Beisitzer), Clara-Zetkin-Str. 15, 14770 Brandenburg a.d.H.
Sankt-Annen-Str. 28
14776 Brandenburg an der Havel
Telefon (03381) 52650
Telefax (03381) 526518
Hier finden Sie den Aufnahmeantrag für die Tischler- und Stellmacherinnung Brandenburg a.d.H,/ Belzig
Im persönlichen Werkzeugschrank hat fast jeder Tischler noch kleine Sägen, Hobel und Stemmeisen. Doch den Arbeitsalltag der Möbelbauer bestimmen längst meterlange Maschinen. Denn die Produktion in dem traditionsreichen Handwerksberuf ist hoch technisiert.
Viele Tischlereien nennen sich Bau- und Möbeltischlerei, da somit fast die ganze Tätigkeitsbandbreite abgedeckt ist. Daneben gibt es Spezialisierungen bei Bautischlern, wie Fensterbau, Türenbau, Treppenbau, Bodenleger, Messebau, Saunabau. Im Möbelbau sind Vollholzmöbel oder Küchen solche Spezialbetriebe. Beim Ladenbau oder Innenausbau (Wand- und Deckenverkleidungen) handelt es sich einerseits um die Herstellung in der Werkstatt, andererseits um die Montage vor Ort.
Innung des SHK-Handwerks Brandenburg a.d.H./Belzig
Obermeister: Amtierend ab 28.07.2022 Stellvertreter Michael Habeck wegen Rücktrittserklärung Bernd Elsner

Stellv. Obermeister und Schatzmeister: Michael Habeck, Fa. Habeck & Sohn GmbH, Heizung und Sanitär
Schriftführer und Pressesprecher: Sven Rosenthal, Fa. Rosenthal Haustechnik
Web: www.shk-brb.de
Hier finden Sie den Aufnahmeantrag für die Innung des SHK- Handwerks Brandenburg a.d.H./ Belzig
Up to date – Anlagenmechaniker/-in SHK
„Wenn ich morgens zur Arbeit komme, weiß ich nie genau, was mich erwartet.“ Daran hat sich für Sven (20) auch nach über drei Jahren Ausbildung nichts geändert. Täglich neue Herausforderungen bedeuten für ihn Abwechslung pur in seinem Beruf: Anlagenmechaniker für SHK. Die drei Buchstaben stehen für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik.
Dahinter verbirgt sich eine moderne Ausbildung, die gerade wegen der großen Energie- und Klimafragen superaktuell – und äußerst vielseitig – ist: Schon im Praktikum, das Sven im Vorfeld absolvierte, hat sein Meister ihn jeden Tag woanders eingesetzt. So erfuhr Sven sehr früh, „was alles so los ist“: Sanierung von Badezimmern, Einbau von Heizungsanlagen und natürlich der Dienst am Kunden. „Man ist eigentlich immer in Bewegung – vom langen Rumsitzen am Schreibtisch keine Spur“, freut er sich. „Ich hatte schon immer Interesse am Handwerk, hab viel mit Holz gebastelt. In der siebten Klasse war dann klar, Handwerk sollte es sein.“ Nach einem Praktikum bei einem Steinmetzbetrieb probierte er’s mit SHK: „Genau das Richtige für mich – jetzt will ich erst einmal als Geselle Berufserfahrung sammeln und später vielleicht den Meister machen.“
In der Praxis heißt es: „Lösungen finden“
Sowohl selbständiges Arbeiten als auch Teamgeist sind besonders gefragt: Tropfende Wasserhähne zu reparieren ist Standard – da muss Sven auch alleine raus zum Kunden. Und wenn die Fertigmontage von Bädern ansteht, packen er und seine Kollegen gemeinsam an, um WC und Armaturen, Dusch- und Waschbecken fachgerecht zu installieren. Bei der Montage von Sonnenkollektoren sind immer vier Mann notwendig – und oft fährt auch sein Meister mit, um alles richtig anzuschließen. Er achtet auf Ordnung und erwartet Zielstrebigkeit und Fleiß von seinem Azubi. „Das ist super, denn so bin ich bestens vorbereitet“, so Sven. Das zahlt sich aus: In der Theorie ist oft alles klar und einleuchtend, aber in der Praxis müssen oft eigene Lösungen gefunden werden – da ist dann plötzlich ein Betonpfeiler im Weg oder das neue Modell einer WC-Halterung funktioniert komplett anders als das alte. Sven ist stolz darauf, dass er solche „Probleme“ immer allein geregelt bekommen hat.


